Ein dauerhaft aktiver KI-Agent in Microsoft 365 klingt nach Komfort – bis er dem Praktikanten die Gehaltsliste der Geschäftsführung zusammenfasst. In dieser Folge zeigen wir, warum autonome KI-Werkzeuge eure IT-Sicherheit unbemerkt aushöhlen und welche zwei Schritte ihr am Montag mit eurer IT klären solltet.
Darum geht es in dieser Folge:
- Microsoft Scout: Der permanente KI-Kollege, der Mails mitliest und selbstständig Termine vorbereitet.
- Berechtigungen statt Hierarchien: Die KI versteht keine Firmenhierarchie – sie nutzt exakt die Zugriffsrechte, die euer System ihr gibt. Ein schlecht konfiguriertes SharePoint wird so zum Datenleck.
- Lieferketten-Risiko: Autonome Programmier-KI zieht Code-Bausteine aus dem Netz – und schleust schädlichen Code (Red-Hat-NPM-Backdoor) unbemerkt ein.
- Effizienz vor Sicherheit: Warum diese Werkzeuge keine Zertifikate prüfen und Hacker das gezielt ausnutzen.
- Leitplanken: Zentrale Werkzeugbeschaffung, Sandbox und Freigabeprozesse wie für menschliche Mitarbeiter.
Eine ehrliche Einordnung aus Mittelstands-, Ethik- und Governance-Perspektive zu Themen wie KI-Agenten, Datenschutz, IT-Sicherheit und Compliance. Die Kernfrage: Wenn euer KI-Agent morgen eine eigenständige Entscheidung trifft – wisst ihr heute schon, wer dafür geradesteht?
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