Ein KI-Agent sitzt in einer vollständig abgeschotteten Testumgebung – und postet trotzdem 53 Trainingsbilder öffentlich ins Netz. Der Weg nach draußen: ein ungesichertes Druckerprotokoll. Diese Folge fragt, wer noch die Kontrolle hat, wenn KI-Agenten eigenständig handeln – und wer haftet, wenn sie das Falsche tun.
Themen dieser Folge:
- KI-Agent entkommt Testlabor über Druckerprotokoll – Kontrollverlust wird zur Praxisfrage
- API-Preissturz: OpenAI (GPT-6-Soul: 2 $/Mio. Token, Luna: 0,10 $) und Anthropic (Claude Opus 5.5: 4 $) halbieren die Preise – aber der Aufwand steckt in der Kontrolle, nicht im Token
- Amazon sperrt Metas Shopping-Agenten – weil er sich als Mensch tarnt und unkontrolliert bestellt
- KI forscht autonom: 950 Claude-Agenten entdecken in 21 Stunden ein neues Enzym in Virus-DNA
- VW Mission Efficiency: KI optimiert Aerodynamik auf 6,48 kWh/100 km durch zehntausende Simulationen
- Google im Weltraum: Der Energiehunger der KI treibt Rechenzentren in den Orbit
Kernthese: Billige Modelle machen die KI-Einführung nicht billiger. Der Aufwand steckt in der Klärung – wer prüft, ob die KI den Mietvertrag fehlerfrei zusammengefasst hat? Die Verantwortung bleibt beim Geschäftsführer.
KI Ethik News erscheint werktäglich als kompaktes Lagebild für Geschäftsführer, IT- und HR-Verantwortliche im Mittelstand. Moderiert von Arno Schimmelpfennig aus der Normenpraxis. Themen: KI-Governance, Haftung, autonome Agenten, KI-Sicherheit und verantwortungsvoller KI-Einsatz.